CDU sagt Nein zur vorgelegten Projektentwicklung für den Nordwall

CDU sagt Nein zur vorgelegten Projektentwicklung 

Die CDU Fraktion setzt sich seit Jahren für modernen Wohnungsbau in Schwerte ein. Insofern befürwortet wir auch größere Projekte wie die Projektentwicklung am Rosenweg oderentsprechende Bebauung auf dem ehemaligen Gelände des Freizeitallwetterbades ausgesprochen. 

Dabei ist es der CDU Fraktion wichtig, dass es sich um guten und modernen Wohnungsbau handelt und damit der Bedarf, den es beispielsweise im Bezug auf barrierefreien oder barrierearmen Wohnungsbau gibt, aufgegriffen wird. Bezahlbar ist dabei auch ein Thema, das wir dringend berücksichtigen müssen, denn in den kommenden Jahren fallen sehr viele Wohnungen aus der Sozialbindung heraus. 

Als CDU ist uns dabei sowohl der soziale Aspekt ein besonderes Anliegen, aber auch die Schaffung von attraktivem Wohnraum, der die Menschen anspricht und der dazu beiträgt, dass sich eine schöne Stadt wie Schwerte in die Zukunft entwickelt. „Wie wollen wir gemeinsam leben“, ist dabei unsere Frage, die wir uns als Partei und Fraktion stellen und die unser Handeln zukünftig leiten soll. 

 

Insofern waren wir froh, dass unsere Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Bianca Dausend, die Idee der sogenannten Drittellösung, die sie in der Hafencity in Hamburg erlebte, nach Schwerte brachte, denn genau das ist unsere Auffassung davon, wiewir in Schwerte leben möchten. (Zur Information: Bei der Drittellösung finden in einem neukonzipierten Wohngebiet frei verfügbarer Mietwohnungs-, sozialer Wohnungs- und Eigentumswohnungsbau statt und dies, wie der Name schon sagt, jeweils zu einem Drittel). 

Aber, wir wollen keinen Wohnungsbau auf Biegen und Brechen. Wir sind als CDU Fraktion davon überzeugt, dass wir, gerade vor dem Hintergrund der immer heißer werdenden Sommer, gut daran tun, dass wir kleine grüne Oasen, gerade im Innenstadtbereich, schützen und erhalten, damit das Stadtklima  und die Aufenthaltsqualität verbessert wird.  Wir müssen darauf achten, dass wir Wohnungsbau möglich machen, aber nicht an jedem freien Ort und nicht unter fast gänzlicher Verdrängung des vorhandenen Grüns.  Der Flächennutzungsplan aus dem Jahr 2004 weist die Fläche als Grün- und Wohnbaufläche aus. Dies wurde seinerzeit bereits wohl durchdacht dergestalt ausgewiesen.

 Dass es dabei wichtig ist, vernünftig abzuwägen, welche Bebauung man vornehmen möchte und mit welchem Eingriff in die Natur diese einhergeht, ist für uns dabei zwingende Voraussetzung.  Deshalb kann die vorgelegte Projektplanung die CDU Fraktion nicht überzeugen und wir werden dagegen stimmen. 

Denn fast die gesamte Grünfläche soll der Wohnbebauung weichen. Dies ist, nach Auffassung der CDU Fraktion,  nicht mehr zeitgemäß

Wenn wir kleine, grüne Oasen im Innenstadtbereich erhalten und weitere grüne Verweilorte schaffen, dann dienen wir damit auch den Menschen, aber auch der Qualität des Wohnens in Schwerte. Denn darauf sollten wir als Mittelstadt besonderen Wert legen. Tolle Wohnungsbauprojekte, die Lust darauf machen, in Schwerte zu wohnen und auch nach Schwerte zu ziehen. Denn je mehr Menschen in Schwerte leben, desto mehr Menschen kaufen hier ein und sichern damit unseren heimischen Einzelhandel. 

Wir möchten gerne mit den Menschen gemeinsam Politik machen, deshalb werden wir unsere Ideenwettbewerbe ausweiten und in den Stadtteilen mit den Menschen ins Gespräch kommen, wie sie zukünftig in Schwerte wohnen und leben möchten und was wir als CDU dazu beitragen können, dass Menschen, zwischen Natur und moderner Stadtentwicklung gut und gerne in Schwerte leben.